Wie seit Jahren üblich, traf sich vom 23-27.06.2021 das Wegebauteam der Sektion auf der Konstanzer Hütte, um zu Beginn des Wander- und Bikesommers die Wege im Arbeitsgebiet in Augenschein zu nehmen. Mit insgesamt elf Personen wurden schadhafte Wegabschnitte in Stand gesetzt, Markierungen ergänzt und der allfällige Grünschnitt erledigt. Nebenbei wurden am Kneipp-Teich neben dem Winterhaus die als „Uferböschung“ dienenden Steine dauerhaft fixiert und an einigen Stellen um den Teich herum Wiesensamen ausgebracht. Neben dem Schnee, der im Bereich ab 2000m noch reichlich vorhanden war, macht den Wegebauern vor allem der Klimawandel und das eine oder andere Schaf zu schaffen. Am Reutlinger Weg im Bereich der Pflunpleis beobachten wir seit Jahren, dass an einigen Stellen nicht nur Wegkanten regelrecht abbrechen, sondern sich in dem als Weide genutzten Hang mehr und mehr Erosionsschäden zeigen. Der auf dünner Humusschicht zum Teil spärliche Bewuchs wird durch vermehrt auftretenden Starkregen an einigen Stellen unterspült und weggerissen. Der Hang wird durch die fehlende Auflage anfällig für kleinere Rutschungen, die durch die Schneeschmelze verstärkt werden. So wurde auf eine Länge von etwa 15m der Weg nahezu vollständig weggespült und mit Kanthölzern, Rundeisen, vielen Steinen aus der näheren und weiteren Umgebung, dem abgerutschten Erdreich und frischen Gras- und Pflanzensoden wieder in Stand gesetzt. An dieser, ohne An- und Abmarsch, über vier Stunden dauernden Aktion waren zehn Personen beteiligt, galt es doch, neben ca. 40kg Baummaterial auch eine ganze Menge Handwerkszeug wie Pickel, Schaufeln, Wegmacherhauen und einen Vorschlaghammer zu transportieren. Unsere Aktion wurde von einer Herde neugieriger Schafe beobachtet, die offenbar darauf wartete, den neu gerichteten Wegabschnitt erstbegehen zu können… Es gilt nun, den Weg in den nächsten Jahren zu beobachten und zu hoffen, dass die Schäden in ihrem Ausmaß nicht größer werden. Wie immer hatten wir neben einer Menge Arbeit sehr viel Spaß, reichlich Sonne, gutes Essen und eigentlich warten alle schon wieder auf den nächsten Arbeitseinsatz…