52 Vinschgau - Val Venosta KOMPASS Wanderkarte 1:50.000

 
Titel:      52 Vinschgau - Val Venosta KOMPASS Wanderkarte 1:50.000
Kategorien:      Neuerwerbungen
BuchID:      000007240
Autor:      Kompass-Karten
ISBN-10(13):      9783854910589
Verlag:      KOMPASS Karten Verlag
Publikationsdatum:      2016
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:      0 
Bild:      cover
Beschreibung:     

Die KOMPASS-Wanderkarte 1:50 000, Blatt 52 "Vinschgau,Val Venosta", stellt das Gebiet des obersten Etschlaufes dar.

Der Vinschgau ist ein Trogtal. Vom Ursprung der Etsch etwas südlich vom 1507 m hoch
 gelegenen Reschenpass verläuft der Vinschgau zuerst in südlicher Richtung, folgt dann dem Etschknie zu Füßen der Malser Haide und wendet sich dann mit dem Fluss gegen Osten.
Die junge Etsch trennt in ihrem obersten Lauf das Massiv der Sesvennagruppe im östlichen Teil der Rätischen Alpen von den Ötztaler Alpen, von Glurns weg hat sie sich ihr Bett parallel zum Gesteinsstreichen gegraben.
Von dort ab tritt im Süden die gewaltige Gebirgsgruppe des Ortlers mit ihren Ausläufern an das Tal heran, während es längs der nördlichen Flanke weiterhin von den Ötztaler Alpen begleitet wird. Zwischen diesen Gebirgskämmen senkt sich das Etschtal von der Höhe des Reschenpasses, 1507 m, bis Töll, 500 m (zwischen Naturns und Meran gelegen) in vier Stufen.
Die oberste davon wird vom großen Reschen- und Haidersee bei St. Valentin auf der Haide gebildet. Sie heißt Vinschgauer Oberland.
An sie schließt der tiefer liegende Raum des Obervinschgaus bis zur Ortschaft Laas an. Unterhalb Laas beginnt der Mittelvinschgau. Von der Latschander-Schlucht, zwischen Latsch und Kastelbell an, bildet der Untervinschgau die vierte Stufe.

Bereits ab dem Reschensee münden beiderseits der Etsch tief eingeschnittene Hochtäler in den Vinschgau.
Einige dieser Täler sind ihrer Schönheit und Großartigkeit wegen berühmt, wie das Münster-, Trafoier-, Sulden- und Martelltal (alle nach Süden gerichtet) und das Schnalstal (nach Norden gerichtet).
Andere, wie das Schliniger- und Laaser Tal bzw. das Planeil-, Matscher- und Schlandrauntal wirken durch ihre Abgeschiedenheit, bieten aber besonders durch die Wildheit der sie durchlaufenden Gebirgsbäche besondere Reize.

Die hohen Ketten der Zentralalpen längs des Etschbeckens werden nördlich des Tales durch die Gletscherfelder der Weißkugel, 3739 m, und des Similauns, 3606 m, bis zur Texelgruppe, und auf der südlichen Talseite durch das glitzernde Reich König Ortlers, 3905 m, mit der Trafoier Eiswand und der Tschenglser Hochwand, 3375 m, dann vom Suldenferner und der Cevedalegruppe, gekrönt.

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